Tätigkeitsschwerpunkt

Was ist ein Tätigkeitssschwerpunkt?

zur Erlangung eines Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie, nach den Maßgaben der Konsensuskonferenz für Implantologie müssen approbierte Zahnärzte und Ärzte für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie ein Zertifizierungsverfahren durchlaufen.

Die Konsensuskonferenz für Implantologie ist ein Gremium, das sich aus Vertretern der Fachgesellschaften der Implantologie DGI, DGZI, BDIZ und den Facharztverbänden der Oralchirurgen und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen zusammensetzt.

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Implantologie können sich für den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie direkt bei der DGI zertifizieren. Die Berechtigung zum Führen des Tätigkeitsschwerpunktes muss regelmäßig durch den Nachweis implantologischer Tätigkeit erneuert werden.

Die Voraussetzungen für die Zertifizierung sind hoch:
  • Erfolgreich absolviertes Curriculum Implantologie bei einer wisscnschaftlichen Gesellschaft mit einer hohen Mindestanzahl an Unterrichtsstunden. (Dauer ca. 2 Jahre mit praktischer und theoretischer Abschlußprüfung)
  • Es ist der Nachweis einer mindestens 3-jährigen implantologischen Tätigkeit zu erbringen.
  • Der Zahnarzt muss mindestens 200 gesetzte und/oder versorgte Implantate oder mindestens 70 Patientenfälle je Kiefer, bei denen alle Indikationsklassen vertreten sein müssen, nachweisen können. Die Nachweise erfolgen natürlich anonymisiert entsprechend den Vorschriften zum Datenschutz